Gründung der DJJU

djju-logo-originalWelche Überlegungen führten zur Gründung der DJJU im Jahre 1982?

Da der DJB (Deutscher Judo Bund) seine Zustimmung für eine auf Bundes- und Landesebene anerkannte, vollwertige und eigenständige Sektion Jiu-Jitsu versagte, gründeten Mitglieder der Arbeitsgruppen Jiu-Jitsu im DJB aus Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein 1982 die „Deutsche Jiu-Jitsu Union e. V.“.

Der Anspruch auf freie sportliche Entfaltung ohne jede Einschränkung rechtfertigt den Wunsch nach fachlicher Autonomie, also Unabhängigkeit vom DJB. Das bedeutet und beinhaltet, dass Lehre und Technik des Jiu-Jitsu von fachfremden Einflüssen freigehalten werden können. Von der strukturellen Seite aus gesehen ist die DJJU e.V. ein Verband von Landesorganisationen im Sinne des DSB und wir als Landesverband Niedersachsen gehören seit dem 7.9.1985 dazu! Vom Grundsatz her sind die DJJU und ihre Landesverbände gemeinnützige Vereine. Ihr Zweck ist es, die Einheit aller Jiu-Jitsu treibenden Sportler zu wahren und als gleichberechtigte Sportart in einer vereinten Budo-Gemeinschaft mitzuwirken.

Die DJJU pflegt die von ihr betreute Sportart als einen Amateursport, dementsprechend vor allem nach sport- und gesundheitsspezifischen Gesichtspunkten, nicht vorrangig als Leistungssport im Sinne einer vornehmlich wettkampfbezogenen Sportart, den Mitgliedsverbänden steht die Pflege eigener Stile frei. Die DJJU vertritt also den Grundsatz der Toleranz, sie steht somit allen Verbänden, die die Grundsätze der DJJU anerkennen, interessiert gegenüber und ist für eventuelle Aufnahmen offen.

Die DJJU wird ehrenamtlich geführt!